Anonymous Hamburg



Im Makerspace Attraktor in Hamburg findet jeden Dienstag die Veranstaltung " Back to Hack" statt, und die Ankündigung für letzten Dienstag war:



Beim Back to Hack am 26. Februar möchten wir mit euch – ergebnisoffen – über das Thema Netzneutralität diskutieren.
  • Netzneutralität bezeichnet die wertneutrale Datenübertragung im Internet. Netzneutrale Internetdienstanbieter senden alle Datenpakete unverändert und in gleicher Qualität von und an ihre Kunden, unabhängig davon, woher diese stammen, zu welchem Ziel sie transportiert werden sollen, was Inhalt der Pakete ist und welche Anwendung die Pakete generiert hat.
Ein einfaches Prinzip, das jedoch erfahrungsgemäß schwierig an Nicht-Nerds und -Geeks zu vermittelt ist.
In der Diskussion möchten wir auf folgende Fragen eingehen:
  • ▪  Was verstehen wir unter dem Begriff “Netzneutralität”?
  • ▪   Vor- und Nachteile von Priorisierung
  • ▪   Was würden wir von unserem Anbieter erwarten?
  • ▪   Big Business und Netzneutralität
  • ▪   Orange und Google (YouTube)
  • ▪   Facebook (und der freie Smartphone-Zugang)
  • ▪   Wird der Markt das regeln?
  • ▪   Deep Packet Inspection (DPI)
  • ▪   Wie gehen wir damit um?
  • ▪   Muss “die Netzgemeinde” aktiv werden und wenn ja wie?
Gemeinsam mit euch würden wir gerne nach der Diskussion tragfähige Metaphern, Bilder und Analogien entwickeln, mit denen man Menschen, die nicht vom Fach sind, das Themengebiet Netzneutralität mit seinen Vor- und Nachteilen möglichst korrekt – aber eben einfach – vermitteln kann.



Zum Verlauf des Abends:
Wir waren uns schnell einig, dass Netzneutralität bedeutet, in dem Falle ähnlich wie bei der Post, dass Daten wie Briefe gleich versendet werden, unabhängig davon ob es sich um einen Liebesbrief oder um eine Rechnung handelt, um VoIP Daten, um eine Webseite oder um eine E-Mail.

Für alle die, die jetzt schon abgeschaltet haben und nicht wissen worum es überhaupt geht, oder warum man solche Prinzipien diskutieren sollte, aber am Thema interessiert sind, denen seien die Videos vom Elektrischen Reporter ans Herz gelegt. (Die hängen wir unten nochmal an)

Das Kurze zum Einstieg aus einem Segment für das Heute Journal von Mario Sixtus:



Denkwürdiger Satz, sinngemäß: "Ich möchte nicht dass das Internet in 10 Jahren aussieht wie Kabelfernsehen." Dieses greifen wir später nochmal auf.

Wichtige Begriffe
Aber auch hier kommen Bezeichnungen die vielleicht auf Anhieb nicht verstanden werden: Quality of Service (QoS) zum Beispiel, oder Serviceklassen.

Quality of Service (QoS)
QoS ist eine Technik in Kommunikationsnetzen, mit der vereinfacht dargestellt, einem oder mehreren Diensten eine definierte Qualität, z.B. Bandbreite oder Latenz, garantiert wird. Anwendung findet diese Technologie zum Beispiel beim Fernsehen über das Internet (IPTV) oder der IP-Telefonie (VoIP).



Serviceklassen
Einfach gesagt: Ihr habt eine BIS ZU 16000 Mbit Leitung die real 12000Mbit leistet, dann könnte man mit QoS 2 Mbit für Telefongespräche garantieren und 8Mbit für Fernsehen.
Fernsehen könnte man als eine Serviceklasse bezeichnen und Telefonieren auch als eine.

Fernsehen ist dann Serviceklasse 1 Telefonieren Serviceklasse 2 alles andere Serviceklasse 3.

Dafür dass Serviceklasse 1 und 2 eine Qualität (in unserem Beispiel Bandbreite) garantiert
wird, müssen andere Dienste leiden und diese Dienste werden ausgebremst.

Merke: Keine Priorisierung möglich, ohne andere Dienste zu bremsen.

Allen anderen Diensten, euren Musikstream von Soundcloud, eurem Skype oder Teamspeak, eurem Onlinegame, Facebook und was ihr sonst noch so tut, stehen, wenn der Fernseher läuft und ggf. jemand telefoniert, nur noch 2Mbit zur Verfügung.

World of Warcraft ruckelt dann, die Musik wird abgehackt, Seiten laden langsam, das E-Mailprogramm braucht ewig mit diesen verflixten großen Anhängen etc. etc.
Aber Telefonieren und Fernsehen geht ohne Probleme.

Quality of Service ist erstmal nichts schlechtes.
In Firmennetzwerken wird es z.B. eingesetzt um kritischen Firmenanwendungen immer genug Netzkapazität einzuräumen oder auch zu Hause am eigenen Router möchte man das durchführen können.

Kritisch wird es erst wenn Provider so etwas tun und für uns entscheiden was für uns Priorität hat, was wir wollen und nicht wollen, dürfen und nicht dürfen.

Der Provider kann unliebsame oder Konkurenzangebote verlangsamen, oder wie es die Mobilfunkanbieter tun, Telefonie Services und Apps einfach sperren, wie im Mobilfunk Fall.
Angegeben nur sehr waage im ganz klein gedruckten.

Zum, Beispiel Vodafail
Vodafone: 5.Die Nutzung für Peer-to-Peer-Kommunikation ist nicht gestattet.
Sehr waage, denn am Ende ist alles irgentwie Peer to Peer Traffic.
Hierzu auch gerne mal Golem lesen:
http://www.golem.de/news/vodafone-wegen-ausschluss-von-p2p-abgemahnt-1302-97698.html

Schaut man sich das Telekom Angebot an:
Buchbare Optionen
Music Streaming: Music Flat mit unbegrenztem Zugang zu über 18 Mio. Songs [Anmerkung: geht nicht vom Datenvolumen ab!] 
Internet Telefonie: Telefonie über das Internet (VoIP) [Anmerkung: und Instant Messaging!!!11]

Fühlt man sich schon sehr stark an die schon seit Jahren prophezeite Horror Vision erinnert die dieses Bild zeigt:



Hier einen Ausblick was aus dem Netz werden könnte:



Wir sind der Meinung Netzneutralität sollte gesetzlich, am besten gleich auf EU Ebene, festgeschrieben werden, so wie in den Niederlanden und Slowenien.

Aber noch einmal zum Mobilfunkmarkt.
Die Gegener einer gesetzlichen Regelung führen als Argument oft ins Feld:
"Der Markt regelt dass schon, da kommt einer und macht ein besseres Angebot mit weniger Einschränkungen, dann müssen alle schon nachziehen"

Wie in diesem Video, das eigentlich ganz gut anfängt:



Im Mobilfunk sehen wir klar, seit 2006 also seit ca. 7 Jahren, macht kein Anbieter ein Angebot für einen netzneutralen Zugang.
Wir können nicht wählen und zu dem Anbieter ohne Einschränkungen gehen, selbst wenn wir mehr zahlen wollten.

Der Markt regelt das NICHT.

Das war auch der Tenor während der Diskussion.
Es gibt viele nette Erklärungsvideos zur Netzneutralität auf YouTube, leider beleuchten diese das Thema immer nur zu einem Teilaspekt.
zum Beispiel:

Dieses beschäftigt sich mit dem Zugang zu Bildung und Kultur



Oder dieses der FH Aachen:



Oder die Videos sind zwar umfassend und gut erklärt, aber in der Sound und Produktionsqualität suboptimal, zum Beispiel:



Andere nützliche Quellen:

Die Digitale Gesellschaft hat das Handbuch Netzneutralität als Projekt und Work in Progress veröffentlicht.
https://digitalegesellschaft.de/2012/12/jetzt-neu-unser-handbuch-netzneutralitat/
In dieses Handbuch ist, wie man feststellt wenn man es liest, viel Arbeit geflossen.
Es ist ziemlich umfassend und gibt auch einen guten Überblick über den politischen Diskurs auf nationaler und EU Ebene.

Ebenfalls ein großer Vorteil:
Es bespricht in kurzen verständlichen Abschnitten warum Netzbetreiber die Netzneutralität brechen wollen,
und auch die Mythen, die damit verbunden sind.

Der Nachteil:
Für den Ottonormal Verbraucher ist da zuviel spezielle Information. Und der Umfang mit 28 Seiten ist zum Verteilen zu lang.

Es ist also schon umfangreiche Grundlagenarbeit von vielen zum Thema Netzneutralität vorhanden.
Während der Diskussion kristallisierte sich jedoch heraus, dass eine Konsumentenfreundliche Kurzversion als Flyer oder Faltblatt einfach noch fehlt.
Vielleicht auch ein Begleitvideo, das das Thema für den Konsumenten ohne großen technischen Hintergrund aufarbeitet und mit dem Flyer einhergeht.
Deshalb wollen wir uns in der Runde noch einmal treffen, um darüber zu reden wie man so etwas umsetzen könnte.

Partei Medien
Politisch ist das Thema bei einigen Parteien auch schon angekommen, die das auch wirklich gut und anschaulich kommunizieren, bei denen Netzneutralität jedoch nicht im Mittelpunkt der Animation steht.


Das ist ein Video der Grünen. (Und nicht wie man erwarten könnte der Gender Piraten, zu deren ehemaligen Themen das Internet gehörte.)


Update: ganz so schlimm sieht es mit den Gender Piraten doch nicht aus:
https://piraten-augsburg.de/aktuelles/2013-04/vortrag-uber-netzneutralitat/

Das Video holt den Zuschauer dort ab wo er steht und begleitet an anschaulichen Beispielen die neu entstanden Probleme des Digitalen Zeitalters.

Ein Beispiel wie auch eine Kampagne zur Netzneutralität aussehen könnte.

Netze in denen Netzneutralität nicht gilt.
Netzneutralität ist angelegenheit die nicht nur das Internet betrifft, wir kaben schon ein nicht-netzneutrales transportmedium.
Ihr erinnert euch, die Bemerkung zum Kabelfernsehen weiter oben?

Hier ein Beitrag darüber wie es da gerade rumort:



Ein Netz ohne Netzneutralität, mit Endgelten für das einspeisen und Endgelten fürs ansehen. Und verallgemeinernd gesagt, keine Chance für euren Startup Fernsehsender.

Ein weiteres Thema der Diskussion war Deep Packet Inspection.

Das werden wir dann nochmal in einem eigenen Post beleuchten.
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Weitere Videolinks:

Diskussion Netzneutralität
http://www.youtube.com/watch?v=9jXkxjyKUIg
Elektrischer Reporter
http://www.youtube.com/watch?v=QqaybcFswMg
Taz Netzneutralität
http://www.youtube.com/watch?v=NNZSKjNrP9I
Semper Video über Netzneutralität
http://www.youtube.com/watch?v=-CX4RMKW4GE
Auch eine gute Erklärung mit hinweis auf Kabelfernsehen
http://www.youtube.com/watch?v=zASHI9qdB0U
Macht schlechte Laune: Do people know what netneutrality is
https://www.youtube.com/watch?v=gdY2hUEqXok



„Am 23.Februar 2013 um 13:30 treffen wir uns zum Flyern!“, das war der Tenor, unter dem wir (8 Personen) uns gestern zusammengefunden haben. Leider waren einige verspätet, sodass wir auch etwas später haben anfangen können.
Es war sehr kalt und wir sind kaum Flyer losgeworden, aber einige Leute zeigten sich interessiert und blieben trotz des Schneefalls stehen, um mit uns zu sprechen.




Zurück zum Anfang:
Alles begann in der vierten Kalenderwoche diesen Jahres, als sich das reaktivierte Bündnis, das letztes Jahr die ACTA-Demos organisiert hat, zum ersten Mal zum Thema IDP13 traf. Im Groben wurde beschlossen, dass auch in Hamburg eine Aktion stattfinden soll.

Das Bündnis hatte viele Ideen:

folgende waren geplant:
  • - Kundgebung auf dem Rathausmarkt
  • - Bühne
  • - Informationsstände
  • - Bürgergespräche
  • - Flyeraktion
  • - Darstellung von Überwachung durch div. Aktionen
    • -- mannsgroße Kameras
    • -- RFID Scanner
    • -- Drohnen
    • -- Vorratsdatenspeicherung IRL (Passantengespräch)
  • - viele bunte Luftballons
  • - Öffentlichkeitsarbeit
    • -- Pressekonferenz
    • -- Pressemitteilung
  • - Aufkleber verteilen
  • - DPI IRL

folgende wurden verworfen:
  • - Kundgebung auf dem Rathausmarkt
  • - Bühne
  • - Informationsstände
  • - Bürgergespräche
  • - Flyeraktion
  • - Darstellung von Überwachung durch div. Aktionen
    • -- mannsgroße Kameras
    • -- RFID Scanner
    • -- Drohnen
    • -- Vorratsdatenspeicherung IRL (Passantengespräch)
  • - viele bunte Luftballons
  • - Öffentlichkeitsarbeit
    • -- Pressekonferenz
    • -- Pressemitteilung
  • - Aufkleber verteilen
  • - DPI IRL
  • Aktionstag


Das alles kam so:
Der ursprüngliche Aktionstag wurde am Mittwoch, den 13. Februar umgeplant. Anstatt der Kundgebung sollten nun noch Informationsstände aufgestellt und Bürgergespräche geführt werden. Die Pressekonferenz sollte trotzdem noch stattfinden.
Die Flyer dafür wurden mit Hilfe des Aktionsbündnisses in Köln entworfen und gestaltet.
Das war letztendlich auch das Einzige, was das Bündnis erfolgreich abgeschlossen hat.

Am Abend des 19. Februar erhielt ich Nachfragen, ob der Aktionstag wirklich abgesagt worden sei. Panisch durchsuchte ich alle meine Tabs nach dem Mail-Konto, welches auf der Mailingliste des Bündnisses ist, um herauszufinden: „ WTF IS GOING ON?!!“

Dort fand ich folgendes:

» Hallo,
nach Rücksprache mit den Mitstreitern der anderen
beiden Organisationen, die bis zuletzt noch durch
tatkräftiges Arbeiten eine vernünftige Realisierung
versucht haben, muss ich nunmehr leider verkünden,
dass die gemeinsame Veranstaltung am kommenden
23.02. auf dem Rathausmarkt nicht stattfinden wird.«
Bündnisteilnehmer   
       

Ich war etwas geschockt und auch enttäuscht, da ich offensichtlich nicht zu den Mitstreitern gehöre, welche sich um eine vernünftige Realisierung bemüht haben.
Unabhängig von dieser Erkenntnis wollte ich sichergehen, dass am Samstag für die Privatsphäre eingetreten wird.




Darum rief ich am darauffolgenden Morgen bei der Versammlungsbehörde an, die lustigerweise noch nichts davon wusste, dass die Veranstaltung abgesagt wurde.
Nach Rücksprache des Ansprechpartners mit Pirat D., dem Anmelder der Veranstaltung, rief er mich zurück und sagte, dass ebendieser Pirat D. Anmelder der neuen Versammlung bleiben würde. Das hatte mit dem Veranstaltungsort zu tun und war einfacher für die Behörden...
Ich war sehr erfreut, da die Bündnisteilnehmer doch noch nicht die Bereitschaft verloren zu haben schienen, am Samstag mitzuwirken.
Aber dann... Ich sah auf die Mailingliste:


»Ich habe gerade mit der Behörde für Inneres
telefoniert. Statt die Veranstaltung, wie gestern
im Bündnis beschlossen, abzusagen, hat
jemand(tm) die Behörde für Inneres bereits vor
mir informiert. Eine Frau Wopot hat nicht ab-,
sondern umgemeldet, eine Flyeraktion von 10-20
Leuten am Rathausmarkt. Das geht nicht, oder
zumindest muss der Rest der Bündnisteilnehmer
zuerst erfahren, was geplant ist. Weiterhin bin
ich dann immer noch Leiter vor Ort dieser Aktion.«
Pirat D.



Diese Nachricht verwirrte mich, hatte ich doch kurz zuvor von der Versammlungsbehörde erfahren, dass Pirat D. Anmelder bleiben würde. Das klang für mich so, als ob er das gerne täte. Das war anscheinend ein Missverständnis.

Am Abend desselben Tages war ein weiteres Orga-Treffen angesetzt, um zu besprechen, was beim nächsten Mal anders/besser laufen sollte. Dort gab Pirat D. bekannt, dass er den Aktionstag am nächsten Tag komplett absagen wolle. Unabhängig von dem, dass Pirat D. am Morgen noch kundgetan hatte, dass er gerne Veranstalter bleiben möchte.

Ein in dem Zusammenhang leicht ironisch klingender Aufruf der Bundes-Piraten zum IDP13 wurde am selben Tag ins Netz gestellt. Natürlich ohne Verweis auf Anonymous, die eigentlichen Initiatoren des Aktionstages.



Am Donnerstag Abend schrieb ich eine E-Mail an das Ordnungsamt um eine Flyeraktion anzumelden. Trotz wiederholter Kommunikationsversuche (per Mail und Telefon) scheiterte diese Anmeldung.

Das war uns am Ende egal, denn die Privatsphäre ist wichtig und deren Schutz erfordert Engagement. Unabhängig von einer persönlichen Agenda und politischem Kalkül.


 
So ging ich am Samstag guten Mutes zum vereinbarten Treffpunkt. Dort fand ich Flyer und motivierte Mitstreiter, die bereit waren, ihren Samstagnachmittag zu opfern und den Aktionstag auch in Hamburg zu einem „Erfolg“ werden zu lassen!




Leider kamen wir nicht weit. Nach ungefähr 200 Metern wurden wir aufgehalten. Es handele sich nicht um eine angemeldete Aktion und der Herr Polizist (siehe Foto) müsse sie jetzt auflösen. Natürlich fügten wir uns dem und warfen keine Steine.




Erst einmal war es Zeit für einen warmen Imbiss und eine Neubewertung der aktuellen Situation.
Dort fiel den Anwesenden ein, dass man Aktionen, wie wir sie vorhatten, auch spontan anmelden kann. Also gingen wir zur Polizeistelle am Hauptbahnhof. Wir wurden nett zur Wache am Steindamm verwiesen.
Dort hatten wir unseren Spaß und konnten herausfinden, dass doch eine Demonstration angemeldet war.
Es wurde uns gesagt, dass Pirat D. die ursprüngliche Aktion von 11 – 14 Uhr abgesagt und eine neue angemeldet hat, die von 14 - 18 Uhr auf dem Rathausmarkt stattfinden sollte.
Das hat er wohl leider vergessen zu erwähnen. Um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: „bla bla Bündnis muss informiert werden, butthurt bla bla“ (gek. d.d. Red.)
Wie erwartet fanden wir den Rathausmarkt zur angemeldeten Zeit völlig leer vor. Naja, nicht ganz leer, es gab dort einen freundlichen und hilfsbereiten Polizisten, der uns darüber informierte, dass alle angemeldeten Veranstaltungen abgesagt worden seien.
Er war aber bereit, uns eine neue Genehmigung zu organisieren.




Mittlerweile war es bereits 16:30 Uhr, es schneite und es war arschkalt.
Da wir nun aber endlich eine legale Versammlung durchführten, hielten wir noch eine Stunde durch, bevor es einfach zu kalt und zu anstrengend wurde.
Immerhin konnten wir noch Flyer an den Mann bringen (Achtung! Triggerwarnung!)

Eine traurige Bilanz war, dass sich vom ursprünglichen Orgateam (neben uns Anons) keiner hat blicken lassen.
Am Verlauf des gestrigen Aktionstages sieht man, dass es möglich ist, innerhalb von 5 Stunden Flyer anzupassen, in Druckauftrag zu geben und eine Veranstaltung anzumelden, zu der immerhin die motiviertesten Aktivisten kommen, die Hamburg je gesehen hat ;-)
Das ist weitaus besser, als einen Aktionstag komplett abzusagen!

Sidenote: Die verteilten Flyer sind nicht jene im Bündnis entstandenen Flyer. Das Logo der Piraten fand dort Verwendung, weil diese uns bei der Finanzierung geholfen haben. Danke dafür!


Lehre daraus:

Wenn Du was richtig machen willst:
  • Mach es selber 
  • Verlass Dich nicht auf ein Bündnis, dem die persönlichen Agenden und Attentionwhoring einiger Teilnehmer wichtiger sind als tatsächlicher Aktivismus für ein Thema





An dieser Stelle:

Am Samstag, den 02.03. findet ein erneuter Aktionstag statt.

Um 11 Uhr treffen wir uns am Hauptbahnhof, Ausgang Spitalerstraße um dann ab 11:30 Uhr in der Mönckebergstraße fleißig Flyer zu verteilen.
Dies ist eine bei den Behörden angemeldete Veranstaltung, die wir nicht ändern, zurückziehen oder anderweitig torpedieren werden.

Wir sehen uns dort!

Lisa Mc Pherson wurde am 10. Februar 1959 in den USA geboren. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie eine Scientologin und arbeitete 18 weitere Jahre aktiv für die Church of Scientology. So versucht sie zum Beispiel 1991 dem Cult Awareness Network, einer sektenfeindlichen Organisation die sich auch mit Scientology auseinandersetzt, beizutreten, um es mit Hilfe anderer Scientologen zu übernehmen. Sie machte 1994 eine Spende für Scientologische Dienstleistungen in Höhe von 75.275 USD, weitere 55.000 USD als Spende. Lisa arbeitete viel und hart für Scientology, machte hohe Spenden und lobte Scientology in höchsten Tönen, genau so, wie sie angewiesen wurde es zu tun.

Im Oktober 1995 wurde Lisa ein Clear. Laut Scientology sind Clears Menschen, die frei von Unterdrückung, frei von Krankheit, Unfällen und ähnlichen Widrigkeiten des Lebens sind, da sie durch Scientology-Processing eine höhere Bewusstseinsstufe erreicht haben. Jedoch erlitt Lisa am 18. November 1995 einen kleinen Autounfall. Wie der Fokus in Ausgabe Nr. 13 von 1997 berichtete, wollte Lisa zum damaligen Zeitpunkt Scientology verlassen. Auch laut www.lisamcpherson.org vertraute sie sich bereits im November 1995 einem Freund an, dem sie unter Tränen gestand dass sie aus der Sekte austreten wolle. Sie wollte noch genauere Angaben machen, diese aber nicht am Telefon besprechen.
So fuhr Sie am Abend des 18. Novembers in ihren Jeep Cherokee die South Fort Harrison Avenue des Fort Harrison Hotels entlang, rammte aber durch einen Motorradunfall einen Bootsanhänger, der auf einem Ford aufgeladen war. Durch den Unfall blieb sie körperlich unverletzt, jedoch riss sie sich die Kleider vom Leib und wanderte verwirrt an der Unfallstelle herum.
Um 5:55 sagte sie den Sanitätern dass sie Hilfe braucht und mit jemandem reden muss. Sie sagte dass sie unrechte Dinge getan hat, von denen sie nicht wusste dass sie unrecht waren. Sie sagte sie ist Scientologin. Man beschloss, dass man sich in einer psychiatrischen Klinik um sie kümmern wolle. Dies wusste Scientology jedoch zu verhindern.

Um 6:38 kam Lisa im Morton Plant Hospital an. Ein Scientologe tauchte nur 12 Minuten später im Krankenhaus auf, behauptete dass Lisa als Scientologin nichts mit der Psychiatrie zu tun haben wolle und lediglich „Ruhe und Entspannung“ brauche. Er versuchte Dr. Flynn Lowett zu überzeugen, dass es gegen Lisas religiöse Auffassung sei einen Psychiater zu sehen. Der Arzt bestand aber auf die psychiatrische Analyse. Der Scientologe verlangte daraufhin, beim Gespräch dabei sein zu dürfen.
Um 7:30 tauchte ein weiterer Scientologe an Lisas Krankenhausbett auf.
Um 8:15 erzählte Lisa der Krankenschwester Joseph Price dass sie sich zur erlangung von Aufmerksamkeit entkleidet habe. Sie wollte nicht aufgegriffen werden und wolle nun mit ihren „Freunden von der Gemeinde“, die in diesem Moment an ihrer Bettseite standen, heimgehen. Sie sprach mit starrem Blick, monotoner Stimme und Tränen in den Augen. Sie betonte, dass sie sich nicht selbst verletzen wolle.
Um 8:20 wurde Lisa gegen den Ärztlichen Rat von Dr. Lovett, der ihr eine Verhaltensstörung diagnostizierte, entlassen. Die Scientologen versprechen Lisa 24 Stunden am Tag zu überwachen und sicherzustellen, dass sie die benötigte Pflege bekomme. 20 Minuten später ist Lisa aus dem Krankenhaus raus und wurde von Scientologen in das 1,6 km entfernte Fort Harrison Hotel gebracht um sich dort zu entspannen.
Susanne Schnurrenberger, die die ersten 2 Tage auf Lisa aufpassen sollte, sagte dass Lisa nicht schlafen konnte. Elliott Abelson, der Anwalt der Church of Scientology, sagte aus, dass Lisa mit ihrer Faust gegen die Wände schlug. Lisa musste 240 USD für Scientologisches Lehrmaterial bezahlen.
Laut dem Gerichtsmediziner ist der 30. November 1995 der letzte Tag, an dem Lisa McPherson etwas zu trinken bekommen haben kann. Der Anwalt Elliott Abelson bemerkte 4 Tage später, dass sich Lisas Haut gelblich verfärbte. Ein Scientologischer Mediziner, vom Kircheninternen Medical Liasion Office, meinte es sei kein Notfall. Einen Tag später, am 5. Dezember, brachten 3 Scientologen Lisa zu dem Scientologen David Minkoff nach New Port Richery in das Columbia New Port Richey Hospital. Auf dem Weg dahin fährt man an 4 anderen Krankenhäusern vorbei, jedoch war man unwillig sie dort einzuliefern da dort keine kooperativen Scientologen arbeiteten. Es war laut Anwalt Abelsons Aussage Lisas eigener Wunsch zu einem Scientologischen Doktor gebracht zu werden.
Lisa stieg mit 2 Scientologen in den Van auf den Rücksitz ein. Einer der beiden Scientologen, die sie auf dem Rücksitz begleiteten, ist der scientologyinterne Offizier für medizinische Angelegenheiten, Janis Johnson. Johnson ist eine Medizinerin, die in Florida nicht praktizieren darf.
Um 9:30 Uhr abends kommt sie dann im Columbia New Port Richey Hospital an. Sie hat während der Fahrt in Gegenwart der Scientologen aufgehört zu Atmen, hat keinen Puls mehr. In der Notaufnahme beginnt man Wiederbelebungsversuche. Eine Krankenschwester erzählt der Polizei, dass Lisa schon bei Ankunft tot war. Dr. David Minkoff, der Scientologe zu dem Lisa gebracht werden sollte, stellte dann den Totenschein aus. Zu diesen Zeitpunkt besaß Lisa noch 11 USD auf ihrem Konto.
Die Polizei begann zu ermitteln, die Autopsie ergab, dass die 1,75 m große Lisa McPherson nur noch knapp 49 Kilo wog, was einem BMI von genau 16,0 entspricht. Sie war stark dehydriert, ihre Arme und Beine hatten Quetschungen. Ihre Haut war rissig und hatte Verletzungen, sie war von Käferbissen übersäht. Ihre rechte Lungenaterie war von einem Blutgerinnsel blockiert, das auf Dehydration und Bettruhe zurückgeführt wurde. Das Clearwater Polizeikommissariat bezweifelt eine natürliche Todesursache. Während der Beerdigung drängen sich Scientologen ins Gespräch mit den Angehörigen, bestehen darauf dass sie bald Eingeäschert werden solle, und dass dies auch Lisas Wunsch gewesen sei. Sie streuen das Gerücht sie sei an einer Hirnhautentzündung gestorben. Am 16. Dezember möchte Lisas Familie das Eigentum aus ihrer Wohnung räumen, jedoch sind dort schon nicht näher bekannte Personen am Wegtragen eins Großteils ihres Besitzes.
Der Fall Lisa McPherson gerät an die Öffentlichkeit, es werden weiterhin Ermittlungen unternommen. Am 28. Januar 1997 klagt die Church of Scientology gegen den Gerichtsmediziner, um einsicht in die Unterlagen der Ermittlung zu bekommen. Die Polizei verfolgt 3 Scientologen, darunter auch Susanne Schnurrenberger, um sie zu verhören. Ildiko Cannovas und Laura Arrunada wurden nicht gefunden. Die Church of Scientology leugnet, dass die Gesuchten irgendwelche Angaben zum Tod Lisa McPhersons machen können und wirft der Polizei eine Hetzkampanie vor. Da die Church of Scientology bereits zum Zweck der Einsicht in Unterlagen den Gerichtsmediziner verklagt, verfügt der Kreisrichter Bob Barker dass Autopsiefotos von Lisa veröffentlicht werden. Scientology drängt weiter, dass Lisas Körper verbrannt werden soll.
Während 20 Menschen ein Memorial für Lisa halten, genau gegenüber vom Fort Harrison Hotel, kommen 300 Scientologen, die das Memorial stören in dem sie Lisa bösartig verspotten und den Trauernden die Kerzen ausblasen. Laut der St. Petersburg Times bestätigen 5 prominente Gerichtsmediziner, dass Lisa für 5 Tage oder länger keine Flüssigkeiten mehr bekommen hat. Des Weiteren hat sie Quetschungen, Schürfwunden und Verletzungen. Nach dem Zustand ihres Körpers ist es unwahrscheinlich, dass Lisa freiwillig im Fort Harrison Hotel war. Dass sie ursprünglich dringend mit jemandem reden musste, Scientology verlassen wollte, eingestand Unrecht getan zu haben ohne dies damals gewusst zu haben und Hals über Kopf die South Fort Harrison Avenue hinunterfuhr, weg vom Fort Harrison Hotel, war ihr Versuch zu entkommen.
Doch woher wusste Scientology wo sie zu finden war? Sie kamen ihr direkt ins Krankenhaus hinterher, nahmen sie mit sich, zurück ins Fort Harrison Hotel, wo sie ausgehungerte und dehydrierte, bis man sie in den Van einstiegen lies, der sie tot bei dem Scientologischen Arzt im Krankenhaus ablud. In ein normales Krankenhaus durfte sie nicht. Wäre Scientology am Wohlergehen der Patientin interessiert gewesen, hätte man sie in das 1,6 km entfernte Morton Plant Hospital, oder in das auch 3 km entfernte Rai Care Center A47, in die 10,3 km entfernte Notfallklinik „Doctors Express Clearwater“, oder in das 17 km entfernte Mease Countryside Hospital gebracht. Statdessen musste sie 40 km weit auf dem Rücksitz eines Vans mit Scientologen bis zum Columbia New Port Richey Hospital aushalten, verstarb kurz vor der Ankunft.
Die Ermittlungen im Fall werden erst im Jahr 2000 eingestellt (hier das Dokument ), doch nun stehen erneut Ermittlungen an, da die damalige rechte Hand von David Miscavige, Mark Rathbun, auspackte und unter Eid aussagte, dass Scientology 30 Millionen USD gezahlt habe um den Fall zu vertuschen - hier sein Gedächnisprotokoll .


Chanology & Chansorship


General


Uschi hat Feierabend!
http://www.anonamegame.net/forum/showthread.php?tid=1194
Ursula Caberta geht in den Ruhestand

Scientology vs. Wikipedia
http://www.anonamegame.net/forum/showthread.php?tid=1195
Die Sektenjünger hätten gerne "The Hole" aus dem öffentlichen Focus.


Media


Going Clear
http://articles.washingtonpost.com/2013-01-18/opinions/36473732_1_sea-org-xenu-scientology
Schöne Review des Buches

Scientology weiter im Focus des Verfassungsschutzes
http://www.domradio.de/nachrichten/2013-01-16/scientology-bleibt-im-blickfeld-des-verfassungsschutzes
Gute Arbeit wird auch weiterhin fortgesetzt.

Aller guten Dinge sind 3 - und so hat die Welt sich in 3 Artikeln mit Scientology beschäftigt:

Warum lassen sich Menschen von Sci quälen?
http://www.welt.de/kultur/article113297717/Warum-sich-Menschen-von-Scientology-quaelen-lassen.html
Dieser Frage geht die Welt auf den Grund.

Werbeoffensive?
http://www.welt.de/wirtschaft/article113253687/Scientology-plant-Werbeoffensive-in-Deutschland.html
Scientology sucht händeringend Werbepartner.

Geheim!
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article113162671/Die-Geheimnisse-eines-gefaehrlichen-Glaubens.html
Totalitarismus und Lügen - die Welt von Scientology.

Pleitegeier
http://www.wilfriedhandl.com/blog/2013/01/eine-erfolgsmeldung-die-freude-bereitet-scientology-in-norwegen-ist-insolvent-sprich-pleite/
Scientology Norwegen ist Insolvent.


Online Activism


Scientology versucht Video zu zensieren
http://www.wilfriedhandl.com/blog/2013/02/und-nachdem-scientology-versucht-dieses-video-von-youtube-zu-bekommen-wird-es-von-ganz-alleine-zum-pflichttermin/
Mirrors wurden eingerichtet


IRL Activism


Aufklärungsarbeit lohnt sich!
http://www.anonamegame.net/forum/showthread.php?tid=1191
Der Hamburger Verfassungsschutz beweist sich mal wieder als kompetente Anlaufstelle für Beratung über Scientology

Frankfurt gegen Scientology
http://www.anonamegame.net/forum/showthread.php?tid=1197
In FFM wurde wieder geraidet


THE OTHER interwebs


Chans


Donotshoop
http://www.breitbart.com/InstaBlog/2013/02/02/White-House-Warns-Don-t-Photoshop-Obama-Gun-Pic


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Bestätigungsmail bitte beachten!


tl;dr Version am Ende des Textes


Das neue Jahr hat begonnen und Anonymous Deutschland kann auf einige Erfolge zurückblicken. Beim Blick nach vorne müssen wir uns nun damit auseinandersetzen, was wir noch  besser machen können.
 .
Ein wichtiger Punkt wäre dabei, wie wir uns untereinander verknüpfen. Hier liegt unsere Stärke und unser Potential. Darum lohnt es sich, nach einem guten Tool zur Organisation Ausschau zu halten.
 .
Gerade jetzt, wo überall in Deutschland neue Zellen aus dem Boden schießen, wäre es vom Vorteil, neue Kompetenzen zu finden und zu verbinden. 
 .
Unserer Meinung nach ist Rizzoma für diesen Zweck sehr gut geeignet. Dieses basiert auf Google Wave und bietet eine gute Umgebung.



» Lets change the world tomorrow!
Join our OP planning on Facebook! «
a noob          


Warum gerade Rizzoma? Rizzoma ist bei weitem nicht perfekt. Zu den Problemen bei Rizzoma kommen wir im Laufe des Textes.  Folgend erst einmal die Nachteile anderer Plattformen gegenüber Rizzoma, also warum viele andere Alternativen unserer Meinung nach schlechter sind.


Facebook 
  • -   Spam oben, Relevanz unten (Klorollenstruktur)
  • -   Kaum Funktionen beim gemeinsamen Schreiben
  • -   Nicht nachvollziehbar, wer was im Dokument geschrieben hat

Etherpads/Piratenpads
  • -   Wenn öffentlich, extrem Trollanfällig (Strg+A+Entf)
  • -   Identitäten leicht nachgeahmbar (keine Authentifizierung)
  • -   Wenige Funktionen beim gemeinsamen Schreiben

Mailinglisten
  • -   Größt mögliches Chaos
  • -   Kein gemeinsames Schreiben möglich
  • -   Habe ich das unglaubliche Chaos erwähnt?

Internet Relay Chat (IRC)
  • -   Bestenfalls für Diskussionen geeignet
  • -   Flüchtig, keine speicherbaren Inhalte
  • -   Kein gemeinsames Schreiben möglich

Webforen
  • -   Kein gemeinsames Schreiben möglich
  • -   Stark vom Betreiber und dessen Launen abhängig





Das immer wieder erwähnte „gemeinsame Schreiben“ ist eine der wichtigsten Funktionen, die ein Organisationstool haben muss. Dabei schreibt man gemeinsam an einem einzelnen Text. Je mehr Fähigkeiten diese Funktion hat, desto besser. Hier die Vorteile von Rizzoma, die in dem Umfang bei keinem anderen erwähnten Tool zu finden sind:
  • Gemeinsames Schreiben möglich
  • Textformatierung, (animierte) Bilder
  • Umfragen
  • User Authentifizierung durchs GM Konto
  • Kommentarblasen mit mehreren Ebenen
  • Ebenen ein- und ausblendbar
  • Ungelesenes wird markiert
  • Nachvollziehbar, wer was geändert hat
  • Erwähnungen von Usern
  • Rechteverwaltung von Usern (Schreiben, Lesen, usw)
  • Dateianhänge (50MB pro User)  
  • YouTube Videos einbindbar und andere „Gadgets“

Fairerweise muss man auch die Probleme bei Rizzoma erwähnen. Da Rizzoma nach wie vor in der Entwicklung ist, wird sich der Funktionsumfang aber vorraussichtlich vergrößern, und die Bugs verringern.
  • -   Mail Adressen für jeden sichtbar
  • -   Manchmal (eher selten) offline
  • -   Temporäre Darstellungsbugs
  • -   Eingewöhnungszeit
  • -   Keine Verlaufsfunktion (!)
  • -   Kein Open Source
 

▪ Rizzoma einrichten

Zum Arbeiten mit Rizzoma braucht man ein Facebook Konto oder ein Google-Mail Konto. Da wir ja alle sehr Datenschutzbewusst sind, fällt die Wahl aufs GM Konto. 
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Hier ein Hinweis: Beim Handtieren mit Kontakten/Usern sieht man von Jedem die Mailadresse. Also am besten eine komplett neue Adresse für Rizzoma einrichten.
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Update: Rizzoma funktioniert ab sofort unabhängig von Google und Facebook. Man kann zum Nutzen direkt bei Rizzoma ein Konto erstellen. Man folgt einfach der Registrierung auf der Hauptseite.

Sobald ihr eine Mailadresse habt, gebt euch einen Avatar! Sonst wird euch niemand mögen. Und ihr wollt doch cool sein oder?

 
▪ Oberfläche und Bedienung


Dies ist die Oberfläche von Rizzoma.
Verwirrend, oder? Ja ein bisschen. Aber sobald man den (schnellen) Einstieg gefunden hat, kommt man gut damit klar. Einige Funktionen wird man auch ohnehin nie brauchen.
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Links zu sehen ist die Navigation zwischen den Grundfunktionen von Rizzoma.
Links-Mittig befindet sich die Liste der Blips plus Suchfunktion.
Mittig-Rechts das Blip selbst. Es dürfte nun auch klar sein, was ein Blip ist.





  • New: Dieser Button erzeugt ein neues Blip
  • Topics: Liste aller privater Blips, zu denen man Zugriff hat
  • Mentions: Liste von Blips, in denen man erwähnt wurde
  • Tasks: Liste von eigenen Terminen
  • Publics: Öffentliche Blips, Vorsicht! Hier ist Fledermausland!





  • Suchfunktion: Selbsterklärend
  • Next: Leuchtet grün bei ungelesenen Inhalten, Springfunktion
  • Blipliste: Der grüne Streifen informiert über ungelesene Inhalte
  • Play Video: Tutorial auf Youtube 
  • Shortcuts: Tastenkombinationen für verschiedene Funktionen



▪ Arbeiten im Blip

Wer ein Blip erstellen möchte, kann dies über den bereits erwähnten New Button tun. Man wird anschließend gefragt, wen man zum Blip einladen will. Dies funktioniert via Mail Adressen, die einzeln hinzugefügt werden müssen. Den Schritt kann man aber auch auf später verschieben, beziehungsweise die Liste der Teilnehmer später erweitern.
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Hier ein Hinweis: Rizzoma besitzt (derzeit) keine Verlaufsversion! Wenn ihr produktiv arbeiten wollt, so fügt nur jene zum Blip hinzu, denen ihr vertraut!
Einige User wollen wegen ihrer für jeden sichtbaren Mailadresse nicht überall hinzugefügt werden. Im Zweifelsfall fragt eine Person, die ihr zum Blip hinzufügen wollt, ob sie das auch möchte.
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Über dem Blip bei den Usern befindet sich auch die Funktion „Manage Topic Members“. Hier gibt es einige nette Funktionen.
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Die einzelnen User haben optional zum Beispiel verschiedene Rechte. Editor, Commenter, Reader, Owner. Als Editor kann man eigentlich alles, also ist es sinnvoll jedem diesen Status zu geben. Vorrausgesetzt ihr vertraut auch jedem.
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Außerdem lässt sich von hier aus auch ein neues Blip mit in der Liste ausgewählten Usern starten.



Mit dem Schreiben kann begonnen werden!



Doch wenn hier der Funktionsumfang schon enden würde, würden wir Rizzoma garnicht erst empfehlen. Hier beginnen erst die nützlichen Funktionen.






  • Next:  Springt durch die ungelesenen Abschnitte des Blips, im Pfeil nach unten versteckt sich "alles als gelesen markieren"
  • [-]], [+]]:  Alle Kommentare ein- oder ausklappen
  • Textview, Mindmap:  Wahl zwischen zwei Anzeigemodis
  • Sprechblase:  Kommentar hinzufügen
  • @:  User erwähnen
  • ☑:  Aufgabe/Termin hinzufügen
  • #:  Tags hinzufügen
  • Gadgets:  Zusatzfunktionen wie Video einbinden


▪ Beispiel




Hier eine typische Diskussionsituation bei Anon HH. Zu sehen sind direkt einige von Rizzomas Funktionen.
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Wir sehen die grünen Sprechblasen mit einem Minus. Diese bedeuten, in der Kommentarebene gibt es ungelesene Beiträge. Gäbe es keine ungelesenen Inhalte, wäre die Sprechblase grau. Das Minus bedeutet, diese Ebene kann eingeklappt werden. Plus bedeutet demnach das Gegenteil.
Außerdem zu sehen sind die grünen Markierungen der einzelnen Teile des Blips. Hier befindet sich der ungelesene Inhalt. Ein Klick in den Text markiert ihn als gelesen.
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Neben dem Text der einzelnen Elemente findet sich rechts in der Ecke der oder die Autoren des Elements und die Uhrzeit beim Erstellen.
Bei einem Element sieht man zwei Avatare hintereinander. Bei einem Klick wird ersichtlich, wer hier alles mitgeschrieben hat. Klickt man auf einen einzelnen Kommentar, sieht man die Mailadresse des Users und die Rechteverwaltung.


Es lohnt sich zu Beginn ein eigenes Blip zu erstellen und die Funktionen auszuprobieren. Bei Fragen: Lurk moar.




▪ tl;dr





Googlemail-Adresse erstellen  |  Bei Rizzoma einloggen  |  Loslegen!






Eigentlich müsste man ihnen gratulieren für den besten Troll 2012. Mit minimalem Personal- und Materialeinsatz die Berichterstattung über eine Großveranstaltung, deren Sinn und Zweck völlig derailen und dazu noch die maximale Anzahl von Menschen vor den Kopf stoßen und verärgern. Das ist groß und verdient deshalb besondere Beachtung. Es gibt von den Femtrollen viel zu lernen was das Content-Trolling angeht. Das Attention Whoreing und das egoistische Durchdrücken der eigenen Agenda. Die Strategie ist so einfach wie genial. Wie auch dieser Fall zeigt verletzen die Trolle am meisten, die die größten Stärken des Gegners gegen ihn verwenden. Aber schauen wir uns dass doch mal genauer an:

Es geht also um den 29c3. Die größte Stärke einer Community aus Nerds, Geeks, Internet People, Hackern und Aktivisten ist, ganz klar, deren Tolleranz von Andersartigkeit. "On the internet no one knows you are a dog." Wenn man mit diesen Leuten IRL unterwegs ist interessiert es auch Niemanden dass du ein Hund bist. Aber wie greift man diese Stärke an?


Folgendermaßen:

1.) Stilisiere dich in die Opferrolle. Am besten durch die Nutzung von Dogmen, die es dir erlauben möglichst viele Dinge als Angriff auf dich umzudeuten und dir ein moralisch-intelektuelles Erklärschema liefern, mit dem man Kritiker gut abservieren kann.


2.) Stelle die Behauptung auf deine Gegner besitzen eine Stärke, auf die sie besonders stolz sind, nicht. Am besten bezichtige sie gleich mal der Lüge (vereinfacht: "Nerds/Geeks/Hacker sind Sexisten und intollerant." Am besten haben sie eine inhärente Bedrohungskultur deiner Wahl.)

3.) Finde einen Ort/Veranstaltung wo möglichst viele der besagten Personengruppe zur gleichen Zeit anwesend sind um dich zu inszinieren.

4.) Erfinde ein System mit dem du einzelne Mitglieder beschuldigen/moralisch herabwerten/verurteilen kannst ohne dass diese sich wehren können und stelle sicher dass du das überraschend und ohne Erklärung einführst. So sicherst du dir die moralische Oberhand.

5.) Recherchiere akribisch jede Fehlanwendung deines Systems bevor du dich vor möglichst großem Publikum und Kameras als Opfer inszinierst.

6.) Nutze die Reaktion der sich verteidigenden Community um deine in 2. aufgestellte Behauptungen nun zu untermauern und zu festigen. Am besten beginne noch Streit mit denen die sich durch dein Verhalten am meisten getroffen fühlen bzw. verletzt sind.

7.) Etabliere dass so eine Community von elenden Verbrechern nicht das Recht hat sich gegenüber deinem offensichtlichen moralischen Feldzug zur Wehr zu setzen oder auch nur verletzt zu sein.

8.) ???

9.) PROFIT


Und ich würde den Femtrollen selbst das offizielle "Successfull Troll was Successfull"-Siegel überreichen wenn sie nicht gerade dabei wären meinen Safespace zu vernichten. 


Wer bin ich überhaupt?

Ich bin Internetaktivistin gegen totalitäre Systeme, für ein freies Internet und für mein sehr weites anglosächsisches Verständnis von Freedom of Speech (inb4 Apologet für "mimimi-xyz-was ich nicht leiden kann") und das schon seit fünf Jahren, also eigentlich seit Ende der Oberstufe. (Ich verwende hier absichtlich den englischen Ausdruck "Freedom of Speech" und nicht den Deutschen. Mein Verständnis mag ein anderes sein als deins, was ich denke daran liegt dass ich keine gebürtige Deutsche bin und Deutsch meine erste Fremdsprache ist.)



Meine Fachgebiete sind Grafik und Audio-Visuelle-Medien und wenn es darum geht versteh ich mich durchaus auch als Techie. Ich liebe die Imageboards und verbringe dort auch viel Zeit, bin oft der OP-faggot oder steuere OC bei. Ich habe seltsame Fetische und noch seltsamere Freunde - aus dem Internet. 
Ich mag Brüste und in meiner Freizeit zeichne ich ab und an auch mal diese Klotür-Comics.


Vielleicht fühl ich mich deshalb auch nicht wohl unter "normalen Menschen". Ich fühle mich dort nicht verstanden, darf nicht sagen was ich sagen möchte, muss mich kontrollieren, mein Humor stößt auf Kopfschütteln, meine netzpolitischen und technischen Lieblingsthemen stoßen auf Unverständnis, Desinteresse und Ablehnung.


Ich möchte hier keine Human Interest Story erzählen und alle Schultern mit Tränen benetzen. Das ist keine Leidensgeschichte, so empfinde ich nun mal die Gesellschaft und ich kann damit gut umgehen. Es gibt da ja einen Gegenpol, sichere Orte an denen ich mich verstanden Fühle, Leute in deren Umfeld ich mich nicht verstellen muss, die mich konstruktiv kritisieren, mit denen ich zusammenarbeiten und Sachen erarbeiten kann, die mich unterstützen und bei denen ich mich einfach wohl fühle. Dies ist für mich die Community der Geeks, Nerds, Hacker und Co. Anstatt die gewohnte ablehnende Haltung bei etwas außergewöhnlichen Themen stößt man hier auf Akzeptanz und/oder Interesse. Und gerade Sexismus ist etwas was man dort lange suchen muss. Ich komme aus dem Internet und würde deshalb vielen Femtrollen Regel 20 des Internets ans Herz legen und dann ihr Verhalten und Anklagen, die vorgebracht wurden, nochmal zu überdenken.



Reality Check: Ich hab nicht gesagt Sexismus existiert nicht!

Ich möchte mich nicht zu sehr auf das Femtroll Blogpost Schema einlassen bei dem ein wichtiger Punkt das immer wieder Schildern von demütigenden und beängstigenden Erfahrungen in allen Lebenslagen ist, aber ein wenig darüber reden will ich doch. (inb4 Attentionwhore, Femtroll no u!)


Ich selbst habe Sexismus und Diskriminierung sehr stark während meiner Schulzeit erfahren, dann später im Berufsleben oder auf "normalen" Parties. Meiner Erfahrung nach ist die Warscheinlichkeit bzw. das Level des Sexismus innerhalb von Nerd-/Geek-/Internetpeople/Hackerkreisen deutlich am niedrigsten.



Was mich zu der Schlussfolgerung bringt: Es geht hier hauptsächlich um Aufmerksamkeit für bestimmte Protagonisten und egoistisches Durchsetzen einer engstirnigen dogmatischen Agenda ohne Rücksicht auf Verluste als um das tatsächliche Bekämpfen von Sexismus.

Weil: "Wenn ICH das gut finde, muss das ja gut für alle sein!"

Schauen wir uns doch mal eine eurer Forderungen an:

"No means no"-Plakate an den Toiletten des C3-Kongresses.

Wisst ihr woher ich "no means no" kenne? Aus BDSM Clubs. Und dort steht es nichtmal an den Toiletten, sondern ist Teil des Kodexes in einer Welt in der es um sexuelle Spiele, Dominanz, Macht, Schmerz und Genuß eben dieses geht. Dieses Umfeld ist mir nicht Fremd. Es ist aber ein gänzlich Anderes als dass eines Politik- und Technikkongresses. Mit solchen Forderungen lasst ihr den Kongress aber so erscheinen, und verschreckt und verstört damit. Vorallem schafft ihr damit gerade eben NICHT einen Safespace, außer dass ihr vielleicht damit betonen müsst dass ihr so heiße Schnallen seid das alle auf euch fliegen und ihr euch vor Verehrern kaum retten könnt, selbst wenn ihr zur Toilette geht.

Operation gelungen, Patient tot.



Anekdote dazu:

Es gab übrigens einen sehr offenen Geeks & BDSM Workshop auf dem 29c3 mit mehr als 100 Leuten, dem ich auch mit Begeisterung beigewohnt habe.
Von euch hab ich da Niemanden gesehen, aber es war auch unübersichtlich. Die BDSM Geeks haben sich dort entschlossen sich dann Abends in einem bekannten BDSM Club zu treffen und den Congress für diese Intermezzo zu verlassen (Safespace und so). Dort entstand auch ein Dankesfoto an die generelle Einstellung des Kongressumfelds samt Creepercard:



Ich wäre auch gerne dort gewesen, aber Sex oder Fnord Jahresrückblick? Die Entscheidung liegt auf der Hand.

Aber weiter im Text.

Bei Äußerungen, die dem Zentralrat der Femtrolle (inb4 mimimi Struktureller antisemitismus) nicht passen, gleich mal das Mikro abschalten. Muss ich dazu noch was sagen? 



Freedom of speech, bitches, no exceptions! Ich will das hören! (inb4 Diskurs verlassen blah Hausrecht)

Freedom of Speech gilt auch für euch, ihr könnt mir also hinterher gerne sagen wie Scheiße ihr das findet, mit Fackeln und Mistgabeln oder mit Karten eurer Wahl werfen.



Und dann diese Sektensprache: "Flit-Spaces". Google weiß keine Antwort darauf und ein Femtroll Manual habe ich nicht gefunden. Ich weiß nun also nicht was das ist. Soviel zum Thema "klar artikulieren was man will". Nee, lieber erstmal Verständnishürden und Kadersprache aufbauen. Verdammt, es könne ja jemand versuchen darauf einzugehen!!!1! 

Ich kann auch Sektensprache! :-) Maybe you're stuck in an electronic incident? *lol* (inb4 What are your crimes?)


Liebe Femtrolle, ich wünschte mir eure Intervention z.B. an Schulen, dort wo man Sexismus zum ersten Mal massiv begegnet oder am Arbeitsplatz, wo er sich im Vorgesetzten- und Untergebenenverhältnis mit Chauvinismus mischt und man nur wenige Möglichkeiten hat sich zu wehren. Oder bringt ein Interventionsteam auf die Beine, dass Samstagsnachts am Hamburger Hauptbahnhof die Creeper Cards verteilt.

Disclaimer: Das wird euch keine Twitter-Aufmerksamkeit, keine tollen Facebook Bilder und keine pseudointelektuellen Diskussionen bringen, denn es würde etwas an der Situation ändern, aber davon haltet ihr ja nicht viel. 

Was ich mir nicht wünsche ist, dass ihr Rückzugsräume und Safespaces von anderen Frauen zerstört, die dieses diskriminierungsfreie Umfeld und das Konzept "Es spielt keine Rolle WER du bist, sondern WAS du kannst und tust." schätzen und lieben gelernt haben. (inb4 blah, blah, 

Sexismus schon verinnerlicht, blah, aus der Sichtweise es gäbe keinen, blah, Stockholm Syndrome, blah, blah )




TL;DR: Femtrolls, stop attention whoreing! GTFO my safe space and my internet culture, swallow your butthurt and get shit done where it's needed! 

Wenn ihr wirklich Frauen unterstützen und gegen den Sexismus kämpfen wollt, dann geht zu den Brennpunkten wo sie euch brauchen und verärgert nicht massiv die Menschen, die sowieso schon latent auf eurer Seite stehen. Euer retweeten, ranten, drohen und blocken hat bis jetzt noch keinem weiblichem Individuum weitergeholfen. Das einzige was es bringt ist ein Strom von Katastrophentouristen auf eure Blogs und Twitteraccounts. 





PS: Haben einige von euch schon mal drüber nachgedacht dass manche unangenehme Situationen euch gegenüber kein Sexismus sind, sondern nur Menschen die euch als Person einfach überhaupt nicht leiden können? 

Ich könnte das verstehen. Es ist natürlich immer einfacher die Ablehnung von Menschen auf einen System bedingten Misstand zurückzuführen statt sich einzugestehen dass man selbst vielleicht eine ganz furchtbare Person ist.

Ich erinnere mich an eine Situation auf dem Balkon beim 29c3 wo eine eurer Rädelsführerinnen in einem Kreis um Verständnis bemühter, hilfsbereiter und deeskalierender Menschen stand, die sie anblökte, in höchst zickigem, aroganten und verletzten Ton. Ich glaubte schon es hätte eine zumindest versuchte Vergewaltigung gegeben, so in Rage wurde das Ganze vorgetragen. 


Es dauerte bis ich verstand dass es darum ging dass ihr jemand etwas aus der Hand genommen hatte um ihr zu zeigen wie es funktioniert. Was natürlich total sexistisch ist weil man muss natürlich sofort unterstellen der Unterrichtende hätte das getan weil er ja sicher glaubte sie als Frau könne das nicht bedienen.



WTF?! Verdächtigungen, Annahmen, Unterstellungen, konstruierte Probleme, Profilneurose und Geltundsdrang. 

Wenn dass die Art ist wie ihr mich als Frau gegen Sexismus unterstützten wollt, gute Nacht.





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