Anonymous Hamburg
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Gerade ist 2015 ein paar Stunden alt, schon wurde eine aktuelle Preisliste gefunden.
Ihr könnt sie euch hier als PDF und hier als Einzelbild anschauen.

In der Vergangenheit wurden immer wieder Preislisten geleakt. Über diese haben wir natürlich bereits berichtet:

UK Dezember 2010:

Scientology Super Power Statuses & Pricing (Jan 2011):

2006 und älter:

Die Produkte werden, ähnlich wie bei Mobilfunkpreisen, immer wieder in neue Pakete gepackt und sind somit schwer vergleichbar. Aber das "Bestseller-Produkt", das E-Meter, ist natürlich in allen Listen dabei. Daran kann die Preisentwicklung über die Jahre, wenn auch mit Lücken, nachvollzogen werden.

Mark6:
1985 9500$
1987 13906$

Mark7:
2003 7914$
2007 6097$

Mark8:
2014 5000$

Es ist interessant mitanzusehen, wie sich die Preise mit der Zeit verändern, ohne dass sich die Waren oder ihr Wert verändern. Der einzige Unterschied zwischen bem Mark7 und Mark8 zum Beispiel ist das Plastikgehäuse. Worauf die Preisentwicklung für Superkräfte wie "Fliegen", "Unsichtbarkeit" und "überlegene Intelligenz" beruhen ist noch viel weniger ersichtlich. Dass bei Scientology die Erleuchtung ein Preisschild trägt, hat sich jedoch nicht verändert.

Scientology – Die Jagd auf Aussteiger

D / 2012 / DOKfilm / n-tv Dokumentation / Deutschlandpremiere

In jüngster Zeit gerät der umstrittene Kirchenkonzern Scientology in Deutschland immer wieder in die Schlagzeilen. In den USA ist er das seit Jahren. Sind die Anhänger der Lehre des Science Fiction-Autors L. Ron Hubbard tatsächlich in den USA als Kirche anerkannt, wie oft behauptet wird?
Die Dokumentation zeichnet ein aktuelles Bild der streng hierarchisch organisierten Gemeinschaft. Immer mehr prominente Vorzeige-Scientologen und Hollywoodschauspieler treten aus. Scientology in einer Krise?

Die Autoren zeigen aktuelle Beispiele, wie der Scientology-Geheimdienst O.S.A. Kritiker zum Schweigen bringen soll. Aussteiger, die vor einiger Zeit noch in führenden Positionen für den Scientology-Boss David Miscavige arbeiteten, gewähren unglaubliche Einblicke in die abgeschottete Welt der Scientologen.

Trailer:




Sendetermine:


Erstausstrahlung:
11.12.2012, 16:05 Uhr, N-TV

Wiederholung:
11.12.2012, 22:03 Uhr, N-TV
12.12.2012, 03:45 Uhr, N-TV
12.12.2012, 00:55 Uhr, N-TV


Quelle:
http://www.n-tv.de/mediathek/tvprogramm/ 

Weiter Infos:
http://chanology-wiki.info/scientology/strukturen/osa-office-of-special-affairs
https://en.wikipedia.org/wiki/Project_Chanology
https://www.cs.cmu.edu/~dst/Library/Shelf/wakefield/us-12.html



Fefe hatte am 28. Februar eine Audiodatei aus einer Verhandlung der EU-Kommission zugespielt bekommen und diese auf seinem Blog eingestellt. Die Arbeitsgruppe "Koalition der Willigen" bespricht Möglichkeiten der Bekämpfung von Kinderpornographie (KiPo) im Internet.

Leider ist die Tonqualität der Aufnahme nicht die beste und viele Redner haben einen starken Akzent oder nuscheln ins Mikrofon (oder fragten einfach ohne drauf los) weshalb manche Angaben nicht genau verstanden wurden. Deshalb sollte man sich die Aufnahme am besten selbst anhören wenn das Thema interessiert.

Hier eine grobe Zusammenfassung an interessanten Kommentaren und wichtigen Informationen.


Nintendo Präsentation:

  • in Japan kann man Zertifikate für Webseiten erhalten die User Generated Content hosten wenn diese nur Inhalte hosten die für Kinder sicher sind
  • kritische Zuschauerfragen bez. mögliche Zensur im Netz und dass damit KiPo nicht wirklich bekämpft wird


Microsoft Präsentation:

  • Microsoft erklärt wie ihr Algorythmus "Photo DNA" funktioniert und wie und wo es eingesetzt wird
  • "Photo DNA" berechnet einen Wert aus den Pixeln des Bildes, diese stehen dann in einer Datenbank, somit können KiPo Bilder entdeckt werden und Ermittler etwas dagegen tun oder die Service Provider oder Webseiten Betreiber das Bild entfernen
  • kritische Zuschauerfragen: man könne durch evtl. leaken der Datenbank es Leuten ermöglichen durch z.b. Botnetze diese Bilder im Netz zu finden.
  • Zuschauerfrage: Könnte Microsoft nicht die "Photo DNA" Daten auf Windows einspielen und beim scan entdeckte KiPo Bilder den Rechner komplett ausschalten? Somit könnte man die KiPo Konsumenten ausfindig machen.
  • kritische Zuschauerfrage: Könnte "Photo DNA" von der Content Industrie missbraucht werden um andere Inhalte aus dem Netz zu fischen?
  • Microsoft beteuert keine Pläne zu haben "Photo DNA" für anderes als KiPo Ermittlungen einzusetzen.


Telekom Präsentation:

  • als Internetprovider würden sie, nachdem sie Info bez. KiPo auf einem ihrer Server erhalten haben, diese Info an die zuständigen Behörden weiterleiten und nach Sichtung und Freigabe durch diese dann entfernen.
  • es gibt wohl eine von Herstellern und Anbietern ausgearbeitete Regelung zur Vorgehung bei der Entdeckung von KiPo Material welche in Zukunft implementiert werden soll und schneller zum Entfernen und ermitteln gegen solche Inhalte führen soll
  • Zuschauerfrage eines britischen ISP: Warum macht man es in der EU so kompiziert? In UK würde alles viel schneller und eigenständiger gehandhabt.


Desweiteren fallen in der Diskussion interessante Sätze wie z.b. von der Telekom:
"Wir halten uns da manchmal an die gesetzlichen Regelungen." Eine Kollegin unterbricht ihn. "Hab ich manchmal gesagt? Ich meine natürlich 'immer'. Wir halten uns immer an die gesetztlichen Regelungen."

Des öfteren Fällt natürlich auch die Frage warum man solche Filtertechniken einsetzen sollte wo es doch anschließend von der Content Industrie für ihre eigenen Filterungen missbraucht werden könnte. Solche Fragen werden meist damit abgewunken dass man in dieser Sitzung sich nur mit dem Problem von KiPo Bildmaterial im Internet befassen will. Vorallem bei "Photo DNA" wird kritisch gefragt ob es für Kriminelle dann nicht möglich sei anhand von evtl. geleakten Codes aus dieser Datenbank selbst ein Botnetz loszuschicken diese Bilder im Netz für ihn ausfindig zu machen.

Andere Vorschläge wie z.b. bestehende Techniken der Content Industrie bei der Bekämpfung von KiPo Material einzusetzen scheint zuvor keinem eingefallen zu sein. Der Microsoft Mitarbeiter merkt an das es u.a. Techniken zum Filtern von Videos gibt die man dafür sicherlich verwenden könnte, aber dies bisher wohl nicht gemacht wird.

Alles in Allem wird in dieser Runde darüber diskutiert wer wieso nicht welche Filtermöglichkeiten einsetzt, wieso die Polizei nicht vorran kommt, weshalb man von den armen Kindern ablenkt und immer wieder auf mögliche Einschnitte in die Privatsphäre oder der freien Meinungsäußerung aufbringt.

Man sieht: So schlimm Kinderpornographie auch sein mag, diejenigen die die Filtermöglichkeiten anbieten und einsetzen denken wenig über mögliche Folgen für das freie Internet nach.

Wir haben für euch die wichtigsten Events in der Geschichte des Anti Counterfeiting Trade Agreement und dem Widerstand gegen das Abkommen in einer interaktiven Timeline visualisiert.



Den Link dorthin findet Ihr hier:

http://www.tiki-toki.com/timeline/entry/26886/ACTA-Timeline/

Das ganze wäre natürlich nicht möglich gewesen ohne die Informationen von http://www.laquadrature.net/ und Wikileaks


Wenn ihr Fehler findet, oder möchtet dass noch Dinge hinzugefügt werden, schreibt es uns in die Kommentare zu diesem Blog Eintrag.

... zeigen uns die Anons aus Israel.

Das Biometrisch Daten erst gar nicht erfassen werden sollten. Und/Oder ein höher standert an Datenschutz dort herrscht.

Israelis protesting against biometric database.
http://www.haaretz.com/news/national/authorities-find-source-that-leaked-every-israeli-s-personal-information-online-1.391714

“This database includes personal details that cannot be altered. The minute someone has access to the database, it opens up the possibility of acts that would violate people’s rights and freedoms.”


“More generally,” Pinchuk continued, “this database will allow whoever controls it to disturb the public order and national security.”



Diese werden dann nämlich geklaut und verkauft, wozu bei 6 Millionen Datensätzen kein besonders großer Reiz herrscht.

Aber bei ~80M. Datenschätzen der neuen Gesundheitskarte ganz andern Interessen weckt.
http://www.gulli.com/news/17405-elektronische-gesundheitskarte600-millionen-euro-kosten-nur-marginale-vorteile-2011-10-25

Dort wird leider die Gefahr der Datenverknüpfung nicht darauf eingegangen.